05.04.2022

Stiftung protestiert gegen Verabschiedung des Denkmalschutzgesetzes

Aktionen & Stellungnahmen Nordrhein-Westfalen

Protest vor dem Landtag

Am 6. April 2022 steht die Abstimmung über ein neues Denkmalschutzgesetz für NRW im Düsseldorfer Landtag an. Das Denkmal-Schutzbündnis NRW, in dem sich auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) engagiert, fordert mit der „Düsseldorfer Erklärung“ die Ablehnung des Entwurfs, gegen das seit Monaten erhebliche Kritik vorgebracht wird. Stattdessen fordert das Bündnis, eine fundierte Diskussion mit allen fachlich Beteiligten sowie einem landesweiten Dialog zur Bedeutung des kulturellen Erbes für die Gesellschaft zu beginnen.

Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der DSD, und Tobias Flessenkemper, Vorstand des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege, übermittelten die „Düsseldorfer Erklärung“ an das Büro von Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Die erheblichen Mängel im Gesetzestext lassen nur den Schluss zu, dass wirkliche Fachkompetenz aus der Praxis des Denkmalschutzes bei der Erarbeitung des Gesetzes fehlten“, so Skudelny. „Selbst in der Debatte des Fachausschusses waren einigen Mitgliedern die Regelungen des eigenen Entwurfs offensichtlich nicht bekannt.“

Daher protestiert das von dreizehn Denkmalschutz-Initiativen getragene Bündnis auch am Tag der Abstimmung um 13.00 Uhr mit einer Demonstration vor dem Düsseldorfer Landtag, um mit diesem letzten Aufruf die Denkmäler des Landes vor Gefahren zu bewahren.

Dr. Steffen Skudelny (Vorstand DSD), Dr. Benjamin Irkens (Geschäftsführer Rheinischer Verein) und Tobias Flessenkemper (Vorsitzender Rheinischer Verein) v.l.n.r überbringen die „Düsseldorfer Erklärung“ für Ministerin Ina Scharrenbach“ Foto: Roland Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Das Bild ist für Pressezwecke kostenfrei bei Nennung des Nachweises.
Dr. Steffen Skudelny (Vorstand DSD), Dr. Benjamin Irkens (Geschäftsführer Rheinischer Verein) und Tobias Flessenkemper (Vorsitzender Rheinischer Verein) v.l.n.r. überbringen die „Düsseldorfer Erklärung“ für Ministerin Ina Scharrenbach“ Foto: Roland Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Dr. Steffen Skudelny (Vorstand DSD), Tobias Flessenkemper (Vorsitzender Rheinischer Verein) und Dr. Benjamin Irkens (Geschäftsführer Rheinischer Verein) überbringen die „Düsseldorfer Erklärung“ für Ministerin Ina Scharrenbach“ Foto: Roland Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist einzigartig und reicht von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion Tag des offenen Denkmals®.

Rund 600 Projekte fördert die Stiftung jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Förderern. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits über 7.500 Denkmale mit mehr als einer drei viertel Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Doch immer noch sind zahlreiche einzigartige Baudenkmale in Deutschland akut bedroht. mehr erfahren

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