Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz übergibt Fördervertrag
Für die Sanierung der Dachkonstruktion und der Decke über dem Obergeschoss im Hauptgebäude der Gedenkstätte Carl Maria von Weber stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden 70.000 Euro bereit. Den dazugehörigen Fördervertrag überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Donnerstag, den 30. Juli 2026 um 11.45 Christian Schreiber, Ortskurator Dresden der DSD, im Beisein von Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch an Baubürgermeister Stephan Kühn.
Carl Maria von Weber bewohnte während seiner Zeit als Dresdner Hofkapellmeister ab 1818 in den Sommermonaten mit seiner Familie ein ehemaliges Winzerhaus in Hosterwitz bei Pillnitz. Noch vor seinem Tod 1826 wollte der Musiker das Gebäude kaufen.
Nun beabsichtigt die Landeshauptstadt Dresden, anlässlich des 200. Todestages des Komponisten Carl Maria von Weber (1786-1826) dessen sommerliches Refugium grundlegend denkmalgerecht zu sanieren. Die heutige Gedenkstätte ist eines der drei Dresdner Hausmuseen.
Auf von Weber zurückzuführende ländliche Kleinarchitekturen wie eine Remise, eine Laube und ein Schwenkbrunnen prägen das idyllische Anwesen mit Stallgebäude und ehemaligem Winzerhaus, das dendrochronologisch 1663 datiert, eines der ältesten erhaltenen Dresdner Wohnhäuser ist. Das besonders reizvolle ländliche Ensemble mit ortsbildprägendem Charakter wurde im 20. Jahrhundert schrittweise von einem Wohnhaus mit Gedenkstätte für reine Ausstellungszwecke umgenutzt, dabei mit behutsamen Eingriffen angepasst und durch eine filigrane und historisch sehr gut abgestimmte Einrichtung ausgestattet.
Die Gedenkstätte des Komponisten gehört zu den jetzt über 880 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Sachsen fördern konnte.
FÜR PRESSEVERTRETER:
Bei Terminangaben ist die Pressemitteilung als Einladung zu verstehen.