24.08.2026

Turmsanierung an der St. Marienkirche in Saarbrücken Dudweiler

Saarland
St. Marien in Saarbrücken
St. Marien in Saarbrücken: zum Schadensbild gehören unter anderem Mörtelschäden an den Sandsteinoberflächen, Rissbildungen sowie starke Krustenbildung und Verschwärzungen

Ein Relief mit lebensgroßen Abendmahlsfiguren

Bei einem Pressetermin vor Ort am Donnerstag, den 27. August 2026 um 10.00 Uhr überbringt Professor Markus Otto, Ortskurator Saarbrücken der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag über 50.000 Euro für die Natursteinarbeiten am Turm der St. Marienkirche im Stadtteil Dudweiler von Saarbrücken an Pfarrer Peter Serf. Die Arbeiten erläutert Architekt Oliver Brünjes.

Bei St. Marien handelt es sich um eine dreischiffige Hallenkirche ohne Querhaus, mit Vieleckchor und Westturm. Der Kirchenbau wurde in den Jahren 1864 bis 1866 nach den Plänen des Architekten Carl Friedrich Müller aus Saarlouis im neugotischen Stil errichtet. Im regionalen Kontext ist die Kirche ein Ausdruck für die hohe kirchliche Bautätigkeit im 19. Jahrhundert, die wiederum zurückzuführen ist auf die stark gestiegene Bevölkerung durch den Steinkohlebergbau. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt und erst in den 1970er und 1980er Jahren umfangreich restauriert.

Kunsthistorisch bemerkenswert sind etwa das Relief mit lebensgroßen Figuren des Abendmahls im Chorraum aus dem Jahr 1931 von Ernst Hoffmann und der Kunstwerkstatt Johannes Mettler aus Morbach sowie die Buntglasfenster aus dem Jahr 1957 des Glasmalers Jacques le Chevalier aus Fontenay-aux-Roses.

Die St. Marienkirche gehört nunmehr zu den über 80 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein im Saarland fördern konnte.

FÜR PRESSEVERTRETER: Bei Terminangaben ist die Pressemitteilung als Einladung zu verstehen.

St. Marien in Saarbrücken, Turmsanierung
St. Marien in Saarbrücken
Schäden an den Filialen und den Kreuzblumen von St. Marien in Saarbrücken müssen behoben werden

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist einzigartig und reicht von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion Tag des offenen Denkmals®.

Rund 600 Projekte fördert die Stiftung jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Förderern. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits über 7.500 Denkmale mit mehr als einer drei viertel Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen. Doch immer noch sind zahlreiche einzigartige Baudenkmale in Deutschland akut bedroht. mehr erfahren

Downloads

Pressemitteilung und Bilder zur freien Verwendung bei Namensnennung: Alle Medien herunterladen (ZIP)

Ansprechpartner

Dr. Ursula Schirmer

Leitung Stabsstelle Presse

Pressesprecherin

Tel. 0228 9091-402

ursula.schirmer@denkmalschutz.de

Thomas Mertz

Leitung

Pressestelle

Tel. 0228 9091-404

thomas.mertz@denkmalschutz.de

Fabian Christmann

Referent

Pressestelle

Tel. 0228 9091-407

fabian.christmann@denkmalschutz.de

Lydia Schauff

Referentin

Pressestelle

Tel. 0228 9091-408

lydia.schauff@denkmalschutz.de

Freianzeigen

Weitere Pressemitteilungen