Vorträge und Podiumsdiskussion über stillgelegte Objekte der Deutschen Bahn und ihre Zukunft
Am Donnerstag, dem 25. Oktober 2018 um 18.30 Uhr lädt das Ortskuratorium Berlin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) zu der Vortragsveranstaltung und Podiumsdiskussion „Zwischen Denkmalschutz und Nutzung: Stillgelegte Objekte der Deutschen Bahn und ihre Zukunft“ in ihren Sitz, Brüderstraße 13 in 10178 Berlin ein. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Projekt „Along the lines“ statt. Der Eintritt ist frei. Spenden zugunsten der Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sind möglich.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage nach den Potenzialen stillgelegter und denkmalgeschützter Objekte der Deutschen Bahn, wie den Stellwerken, die im Zuge der Digitalisierung des Schienenverkehrs zunehmend ihre Funktion einbüßen. Udo Dittfurth, Geschäftsführer der Berliner S-Bahn-Museum GbR, der sich mit dem Gefahrenpotenzial und den städtischen Anforderungen stillgelegter Bahninfrastruktur beschäftigt hat, referiert über die historische und stadtplanerische Perspektive. Dr. Michael Hölzinger von der Deutschen Bahn AG zeigt anhand von Beispielen, wie es gelingt, denkmalgeschützte Gebäude der Deutschen Bahn der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und welche Schwierigkeiten dabei auftreten können. Professor Frank Eckardt von der Bauhaus-Universität Weimar zeigt schließlich am Beispiel des Projektes »Along the Lines«, dass Stellwerke eine kulturelle Orientierungsleistung im öffentlichen Raum erzeugen. Die anschließende Podiumsdiskussion moderiert die Installationskünstlerin Natalia Irina Roman, Stadtforscherin an der Bauhaus-Universität Weimar.
Aufgrund der begrenzten Platzzahl wird um vorherige Anmeldung per E-Mail gebeten: ortskuratorium.berlin.dsd@gmail.de