Das Ortskuratorium Köln
... voller Einsatz für Denkmale entlang des Rheins
© Thomas Wolf, www.foto-tw.de / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Herzlich willkommen beim Ortskuratorium Köln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Das Ortskuratorium Köln ist eines von rund 85 Ortskuratorien der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, in denen sich bundesweit über 500 Menschen ehrenamtlich für den Denkmalschutz engagieren. Die Ortskuratorien informieren vor Ort über die Arbeit der Stiftung, organisieren Ausstellungen, Vorträge und Führungen und unterstützen aktiv den Erhalt von Denkmalen in der Region. Sie leisten so einen bedeutenden Beitrag zur bundesweiten Stiftungstätigkeit.

Veranstaltungen

Wir organisieren Vorträge, Konzerte, Ausstellungen und vieles mehr - und freuen uns auf Sie!

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10.05.2024, 15:00 Uhr - 16:30 Uhr

AUSGEBUCHT: Köln, Führung: „Die Ulrepforte – Vom Wachturm zur Mühle zum Heim der Roten Funken“ >

Hinweis: Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht!

Das Ortskuratorium Köln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter der Leitung von Uwe Lohölter lädt ein zu einer Besichtigung der Ulrepforte, die im Volksmund auch „Ülepooz“ genannt wird. Der Turm ist nicht nur ein spannendes Zeugnis der Kölner Stadtgeschichte, sondern auch das Zuhause der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. Darum ist Ihr „Ülepoozführer“ Dipl.-Ing. Ulrich Schlüter, Burgvogt und Vizepräsident der Roten Funken.

Die „Ülepooz“, um 1220 erbaut und 1245 erstmals urkundlich erwähnt, befindet sich im Südwesten von Köln und gehörte als Kriegspforte zur mittelalterlichen Stadtmauer der freien Reichsstadt. Im Oktober 1268 wurde sie zur Legende: An der Ulrepforte kam es zur Schlacht. Männer des verhassten Erzbischofs, des Stadtherrn, den die Bürgerschaft kurz zuvor vertrieben hatte, versuchten, einzudringen. Doch die Kölner wehrten sich erfolgreich. Das Stadttor avancierte zu einem Symbol, bewahrte der Sieg doch die Unabhängigkeit der Stadt Köln. Anfang des 15. Jahrhunderts verlor die Ulrepforte ihre Bedeutung. Sie wurde zugemauert und auf dem nördlichen Flankierturm eine Windmühle aufgesetzt. Die sog. Kartäusermühle arbeitete bis 1850. Im 19. Jahrhundert wurde eine preußische Caponnière an die Toranlage und in den Stadtgraben gebaut. Nach dem 1881 begonnenen Abbruch der Kölner Stadtmauer entstand dort 1886 ein Gastronomiebetrieb. Infolge der Teilzerstörung im Zweiten Weltkrieg nahmen 1956 die Roten Funken, der älteste Kölner Traditionskorps, die Ulrepforte in Erbpacht und verpflichteten sich, das beschädigte Bauwerk zu restaurieren und instand zu halten. Seit 1980 steht es unter Denkmalschutz und hat mehrere Sanierungen erlebt. Heute ist die „Ülepooz“ einer der letzten verbliebenen Teile der mittelalterlichen Kölner Stadtmauer. Seit 2012 fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Sanierung des Mauerwerks der Ulrepforte.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird gebeten.

Hinweis: Begrenzte Teilnehmerzahl!
 

Datum

10.05.2024 - 15:00 Uhr - 16:30 Uhr

Ort

Ulrepforte 1, Ecke Sachsenring/Ulrichgasse, 50677 Köln

Ansprechpartner

Uwe Lohölter

Leitung Ortskuratorium Köln

0172 3112470