Stiftung für die Kirche Hohen Luckow

Stiftung für die Kirche Hohen Luckow für einen Feldsteinbau des 14. Jahrhunderts

Die 2003 gegründete treuhänderische Stiftung für die Kirche Hohen Luckow unter dem Dach der Deutschen Stiftung Denkmalschutz setzt sich für Sanierung, Erhalt und Wartung des anerkannten Kulturdenkmals Kirche zu Hohen Luckow, insbesondere des Kanzelaltars, des Taufengels und der Orgel in Hohen Luckow/Mecklenburg Vorpommern ein.

Die Kirche des ehemals stattlichen Dorfes Hohen Luckow ist ein gewölbter Saalbau. Der Kirchenbau des 14. Jahrhunderts wurde aus Feldsteinen errichtet, wobei der flachgedeckte Chor etwas jünger ist als das Langhaus. Im Laufe der Jahrhunderte erfolgten verschiedene Umbaumaßnahmen, die noch heute an unterschiedlichen Steinmaterialien, dem Fugenraster sowie der Überschneidung des Langhaussüdportals durch das Gesims des westlichen Langhausfensters erkennbar sind. Das Innere der Kirche ist durch seine barocke Ausstattung geprägt. 1712 schenkte Christoph von Bassewitz der Kirche einen barocken Kanzelaltar, Elisabeth Sophie Dorothea von Bassewitz ergänzte diesen durch die Schenkung einer Orgel. Auch die Epitaphien, Glocken und andere Kleinkunstwerke weisen auf die enge Verbindung der Kirche zum benachbarten Gut Hohen Luckow hin.

1996 wurden Sicherungsmaßnahmen durchgeführt und mit Dachdeckungsarbeiten begonnen. Durch eine zweckgebundene Spende konnte 1997 mit der Restaurierung des barocken Altars begonnen und 2002 abgeschlossen werden. Dank der Stiftung für die Kirche Hohen Luckow konnte im Anschluss daran ein Wartungsvertrag abgeschlossen werden. Eine Restauratorin begutachtet nun turnusmäßig den Altar und kann so kleine Schäden beheben, bevor große Maßnahmen nötig werden. Darüber hinaus konnte über die Stiftung ein Wartungsvertrag für die regelmäßige Begutachtung und Pflege der Orgel abgeschlossen werden. Im Jahr 2007 wurde der barocke Leuchter der Kirche mit Mitteln der Stiftung restauriert.

Dieses schöne Kleinod zu erhalten, aber auch das kirchliche Leben zu stärken, halten wir für eine wichtige Aufgabe.
Ruth Merckle