Stiftung Kleines Bürgerhaus

Preis "scheinbar unscheinbar"

Die Stiftung Kleines Bürgerhaus engagiert sich für den Erhalt historischer kleiner Bürgerhäuser in Westfalen-Lippe. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese scheinbar unscheinbaren architektonischen Zeugen der Alltagskultur unserer Vorfahren zu erforschen, zu bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dazu vergibt sie seit 2010 alle zwei Jahre den Preis "scheinbar unscheinbar". Dieser ist teilbar und mit insgesamt € 10.000 dotiert.

Die Preisträger 2020

Herzebrock-Clarholz (Ortsteil Möhler)
Haus Pietig, Kapellenstraße 37
Ulla Grünewald und Wolf Bredow

Rheine
Haus an der Münstermauer 27
Historische Altstadt Rheine e. V.


Informationen zum Preis "scheinbar unscheinbar"

Preisvergabe

Der Preis wird in vier Kategorien vergeben:

  • Grundlagenforschung
  • Öffentlichkeitsarbeit: Vermittlung oder Präsentation
  • historische Dokumentation
  • Rettungs- oder Nutzungskonzept

Zudem werden undotierte Anerkennungen ausgesprochen.

Teilnehmende

Zur Teilnahme eingeladen sind Denkmaleigentümer, die ein kleines Bürgerhaus besitzen und ein innovatives Konzept zu dessen Rettung, Nutzung, Dokumentation, Erforschung oder Vermittlung entwickelt haben. Dies können Einzelpersonen sein ebenso wie Gruppen, Vereine oder Initiativen, gleich ob sie Laien oder Fachleute sind. Pro Anmeldung kann ein Beitrag eingereicht werden.

Anmeldung für 2022

Bis zum 15. März 2022 können die Teilnahmeunterlagen eingereicht werden. Dazu gehören:

  • das ausgefüllte Anmeldeformular (Download hier)
  • eine Kurzbeschreibung des Projekts (max. 2.000 Zeichen und 4 Abbildungen)
  • die Begründung der Preiswürdigkeit (max. 1.500 Zeichen)

Jury

Die Jury besteht aus namhaften Fachleuten und wird von der Stiftung Kleines Bürgerhaus berufen.

Publikation

Der prämierte Beitrag sowie die mit einer Anerkennung ausgezeichneten Beiträge werden in einer Publikationsreihe veröffentlicht, die von der Stiftung Kleines Bürgerhaus herausgegeben wird.


Die Preisträger 2010-2018

alle Fotos: Dr. Fred Kaspar, Telgte