Junge Hände für alte Wände: Die Jugendbauhütten

Einen Stuhl restaurieren, auf dem einmal Goethe saß, einmal selber ein Fachwerkhaus errichten oder eine alte Parkanlage wieder zum Blühen bringen? Herzlich willkommen bei den Jugendbauhütten.

Ein ganzes Jahr lang können Jugendliche von 16 – 26 Jahren in den Einsatzstellen einer der bundesweit 14 Jugendbauhütten traditionelle Handwerkstechniken erlernen, sie am Original anwenden und das Besondere des Echten und Authentischen mit eigenen Händen spüren und erfahren. Vorbild zu unseren Jugendbauhütten waren die mittelalterlichen Bauhütten in denen gemeinsam gelebt und gearbeitet wurde. Hier lernte der Lehrling vom Meister noch am Original. Verschiedene Seminare zu Stil- und Materialkunde, Forschungs- und Arbeitsmethoden, Grundlagen der Denkmalpflege sowie der Bedeutung des europäischen Kulturerbes ergänzen die praktische Arbeit am Denkmal.

 
Rund 3000 Jugendliche haben bislang ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege in den Jugendbauhütten absolviert und dort ihre Begeisterung für unser kulturelles Erbe entdeckt. Manch einer hat hier nicht nur eine Leidenschaft sondern eine Berufung gefunden: Oft entscheiden sich die Teilnehmer unserer Jugendbauhütten später für einen Beruf in der Denkmalpflege oder in einem der traditionellen Handwerke.  

Die Jugendbauhütten sind ein Projekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Trägerschaft der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd).

Die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) sind als einer der ältesten und größten Träger der außerschulischen (Jugend-)Bildungsarbeit  seit Gründung der ersten Jugendbauhütte 1999 unser Kooperationspartner.

Ja, ich unterstütze die Jugendbauhütten
Das sagen Teilnehmer der Jugendbauhütten

Ansprechpartnerin

Silke Strauch

Referat Jugendbauhütten

0228 9091-160

Broschüre


Jahresbericht