
Die Ausstattung der meisten Kirchen überdauerte bereits viele Gefahren: alltäglichen Gebrauch, Bilderstürme oder Schädlinge. Um sie zu bewahren wurden sie versteckt und sogar in Einzelteile zerlegt. Auf diese Weise konnten viele Objekte die Zeit überdauern.
Leider ist jedoch heute ein Großteil des kirchlichen Interieurs in einem schlechten Zustand: unter Staub und Schmutz versunken, beschädigt, übermalt oder der Farbigkeit beraubt. Vielen Kunstwerken konnte bereits durch den unermüdlichen Einsatz von Freiwilligen geholfen werden. Doch leider ist die Restaurierung des Inventars noch nicht selbstverständlich. Aus diesem Grund möchte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz helfen, nicht nur den Baukörper von Kirchen, sondern auch das Inventar zu bewahren. Denn was ist eine restaurierte Kirche ohne ihre Ausstattung?
Helfen Sie mit Ihrer Spende, bedrohtes Kircheninterieur zu retten!
Vom Gartenbad zum Vergnügungspalast – so kann man die Geschichte des Baus zusammenfassen. Doch eigentlich müsste man hier vielmehr von Bauten sprechen, denn das ursprüngliche Bad wurde 1910 vollständig durch einen Neubau ersetzt. Während die Badeanstalt zuvor noch diesem einen Zweck diente, hatte der nachfolgende Palast gleich mehrere Funktionen. Cafés, Theater, Bäder und eine Eislaufbahn sollten den Besuchern Vergnügen bringen. Nach wenigen Jahren wurde die Eishalle zum Theater umgebaut, was dem Zeitgeschmack eher entsprach. Vor allem das Innere wurde umgestaltet, um den Wunsch nach einem "Welt-Varieté" zu erfüllen. Mit einer nur kurzen Pause - 1944 wurden die Theater Berlins geschlossen - diente der Admiralspalast durchgängig als Spielstätte für verschiedene Ensembles. Nach der Wende sollte die kulturelle Nutzung zwar fortgesetzt werden, doch erst die neuen Eigentümer nahmen 2003 die dafür dringend notwendige Sanierung in Angriff. ![]()