Berliner Dom
Bezirk Mitte, Berlin

Berliner Dom

Helfen Sie mit, eine der bedeutendsten Kirchen Deutschlands zu erhalten!

Nahe der Museumsinsel und dem Stadtschloss, mitten im historischen Herzen Berlins, steht eine der beeindruckendsten und prachtvollsten sakralen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt: Der Berliner Dom. Nicht nur das Äußere des kolossalen Baus mit seiner imposanten Kuppel von 98 Metern Höhe, sondern auch der Innenraum übt eine faszinierende Wirkung auf jeden Besucher aus. Durch seine Größe und die Gestaltung besitzt er eine helle und erhabene Atmosphäre - ein in jeder Hinsicht einzigartiges Bauwerk. Der im Jahr 1905 fertiggestellte Dom ist eine der größten evangelischen Kirchen Deutschlands und ein bedeutendes Zeugnis der preußisch-wilhelminischen Zeit, die Berlin so geprägt hat. Er beinhaltet heute die Predigtkirche, die Tauf- und Traukirche, die Hohenzollerngruft und ein Dommuseum. Mit seiner einzigartigen Architektur und als Symbol der preußischen Geschichte ist der Dom ein Wahrzeichen weit über Berlin hinaus. Doch nun ist dieser herausragende Kirchenbau in Gefahr: Der Berliner Dom braucht Sie!

Helfen Sie dem Berliner Dom!


Kaiser und Kirche

Schon seit 1465 existierte in Berlin eine Domkirche. 1750 ließ Friedrich der Große nördlich des Stadtschlosses einen barocken Neubau errichten, der 1822 durch Karl Friedrich Schinkel klassizistisch umgestaltet wurde. Kaiser Wilhelm II., der letzte deutsche Kaiser, initiierte dann einen neuen, repräsentativen Dombau, der von 1893 bis 1905 nach Plänen von Julius Raschdorff in einer Stilmischung aus Elementen der italienischen Hochrenaissance und des Barock errichtet wurde. Wilhelm II., der sich einen repräsentativeren Dom für die zur Metropole gewachsene neue Reichshauptstadt wünschte, nahm auch persönlich Einfluss auf die Gestaltung, insbesondere des Innenraums. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom schwer beschädigt - nach einem Bombentreffer stürzte die brennende Kuppel ins Innere. Erst 1975 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen - der Berliner Dom befand sich auf DDR-Gebiet -, wobei einzelne Bauelemente verändert und die ursprünglich zum Dom gehörende Denkmalskirche, die etwa ein Drittel des Bauwerks ausmachte, abgerissen wurde. Sie enthielt die Prunksarkophage der Hohenzollern und den ursprünglichen Zugang zur Hohenzollerngruft.

Bedrohte Fassade

Die Gebäudehülle des Berliner Doms ist akut gefährdet. Die Gesteinsoberflächen sind so geschädigt, dass ein normaler Regenwasserablauf in weiten Teilen nicht mehr möglich ist. Durch undichte Fugen dringt Feuchtigkeit ein und schädigt zusätzlich den Stein. Um die Fassade zu retten, muss diese nun dringend von Verkrustungen, Bewuchs, Verschmutzungen und Staub gereinigt und stark geschädigte Bereiche stabilisiert werden. Risse, Löcher und Rinnen müssen geschlossen und defekte Fugen wiederhergestellt werden.

Helfen Sie mit!

Der Berliner Dom wird jedes Jahr von hunderttausenden Menschen aus aller Welt besucht. Um die Fassade des Doms mitsamt ihrem wertvollen Schmuck aus Figuren und Ornamenten vor dem Verfall zu retten, sind mehr als 1 Million Euro erforderlich. Allein kann die Domgemeinde diese Summe nicht aufbringen. Doch gemeinsam wird es gelingen, dieses bedeutende Wahrzeichen Berlins zu retten. Die Oberpfarr- und Domkirche und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz setzen auf Ihre Hilfe. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, den Berliner Dom zu erhalten!

Historistischer Zentralbau, 1893-1905 von Julius Raschdorff, Förderung 2005, 2019

Adresse:
Am Lustgarten
10178 Bezirk Mitte
Berlin

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