Denkmale erhalten

Über 400 Sanierungsprojekte fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz jährlich im gesamten Bundesgebiet. Die Unterstützung kommt Denkmalen aller Arten zugute.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hilft als Förderstiftung dort, wo Eigentümer nicht in der Lage sind, den Erhalt eines Denkmals alleine zu bewältigen. Sie fördert dabei bevorzugt Denkmale im Besitz von Privatpersonen, privaten Einrichtungen, Fördervereinen, Kirchengemeinden und Kommunen, um die Eigentümer bei der anspruchsvollen Aufgabe, historische Bausubstanz zu erhalten, zu unterstützen. Ihre Mittel sollen nicht vordringlich dazu dienen, die öffentliche Hand von ihrer Verantwortung für die Pflege und Zukunftssicherung unseres Kulturerbes zu entheben.

Grundsätzliche  Voraussetzung  für eine Förderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz   ist die positive Bewertung des Denkmals durch die zuständigen Fachbehörden.  Über Höhe und  Umfang einer  Förderung  entscheidet  die  Stiftung  alleine  und unabhängig. Die Beteiligung an den Kosten erfolgt nicht nach festen Prozentsätzen, vielmehr wird jede Fördersumme für konkret geplante Maßnahmen innerhalb eines Jahres  bewilligt. 

Qualifizierte  Projektreferenten und -architekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz begleiten sowohl die Vorbereitungen als auch die Durchführung der Maßnahmen, um eine angemessene Verwendung der Mittel ebenso sicherzustellen wie eine denkmalpflegerisch hochwertige Umsetzung der Maßnahmen. Pro Projekt begleiten jeweils ein Referent und ein Architekt der Stiftung die Sanierungsarbeiten.

Förderanträge können jährlich bis zum 31. August eingereicht werden. Nach einer Begutachtung durch die Stiftung und eine Bewertung durch die Wissenschaftliche Komission erhalten Antragsteller im Frühjahr des kommenden Jahres eine Förderzusage oder -absage.

Vom Antrag zum Förderprojekt

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Förderrichtlinien