Teilnahmebedingungen für Präsenzseminare und Online-Vorträge der DenkmalAkademie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

1. Anmeldungen, Vertragsschluss

(1) Die Anfrage erfolgt schriftlich, per E-Mail oder Fax an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Schlegelstr. 1, 53113 Bonn, Fax: 0228 9091-109, E-Mail: denkmalakademie@denkmalschutz.de. Die Anfrage kann auch telefonisch unter Telefon: +49 (0) 228 9091-426 erfolgen oder für Präsenzseminare online unter www.denkmalakademie.de/anmeldung bzw. für Online-Vorträge unter www.denkmalakademie.de/online-vortraege erfolgen.

(2) Anfragen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

(3) Teilnehmer*innen können bei der Anfrage online unter www.denkmalschutz.de/denkmale-erleben/denkmalakademie.html aus dem Angebot der Deutschen Stiftung Denkmalschutz kostenpflichtige sowie kostenlose Seminare auswählen. Über den Button „Jetzt kostenpflichtig zum Seminar anmelden“ (kostenpflichtige Präsenz-Seminare) bzw. „anmelden“ (kostenlose Online-Seminare) geben die Teilnehmer*innen einen verbindlichen Antrag zum Abschluss eines Dienstleistungsvertrages ab. Vor Abschicken der Anfrage können die Teilnehmer*innen die Daten jederzeit ändern und einsehen. Der Antrag kann jedoch nur abgegeben und übermittelt werden, wenn die Teilnehmer*innen durch Klicken auf den Button „AGB akzeptieren“ diese AGB akzeptiert und dadurch in ihren Antrag aufgenommen haben.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz schickt den Teilnehmer*innen im Falle einer elektronischen Anfrage eine automatische Empfangsbestätigung per E-Mail zu, in welcher ihre Bestellung nochmals aufgeführt wird und die sie über die Funktion „Drucken“ in seinem E-Mail-Programm ausdrucken können. Die automatische Empfangsbestätigung dokumentiert lediglich, dass die Anfrage der Teilnehmer*innen bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz eingegangen ist und stellt keine Annahme des Antrags dar. Der Vertrag kommt erst durch die Abgabe der Annahmeerklärung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zustande, die mit einer gesonderten E-Mail bzw. postalisch (Auftragsbestätigung) versandt wird. In dieser E-Mail /Brief wird der Vertragstext (bestehend aus AGB und Auftragsbestätigung) den Teilnehmer*innen von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz auf einem dauerhaften Datenträger (per E-Mail oder Papierausdruck) zugesandt (Vertragsbestätigung). Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz speichert den Vertragstext und sendet den Teilnehmer*innen die Bestelldaten und die AGB per E-Mail oder Brief zu (siehe oben). Die aktuellen AGB können die Teilnehmer*innen jederzeit auf www.denkmalakademie.de/teilnahmebedingungen einsehen.

Vor der Bestellung können alle Vertragsdaten (bei elektronischer Übermittlung) über die Druckfunktion des Browsers ausgedruckt oder elektronisch gesichert werden. Die Abwicklung

der Anfrage und Übermittlung aller im Zusammenhang mit dem Vertragsschluss erforderlichen Informationen, insbesondere der Anmeldedaten, der AGB und der Widerrufsbelehrung, erfolgt per E-Mail nach dem Auslösen der Anfrage durch die Teilnehmer*innen, zum Teil automatisiert. Die Teilnehmer*innen müssen deshalb sicherstellen, dass die von ihnen bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz hinterlegte E-Mail-Adresse zutreffend ist, der Empfang der E-Mails technisch sichergestellt und insbesondere nicht durch SPAM-Filter verhindert wird.

(4) Melden sich Teilnehmer*innen schriftlich, telefonisch, per E-Mail oder Fax an, ohne die AGB zu akzeptieren, wird die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Teilnehmer*innen auffordern, ein Anmeldeformular auszufüllen und die AGB zu akzeptieren.

(5) Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache.

2. Teilnahmegebühren / Zahlungsmethoden / Lieferbeschränkungen

(1) Die Teilnahmegebühren für kostenpflichtige Seminare werden mit Rechnungsstellung fällig. Die Rechnungsstellung erfolgt durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in der Regel zum jeweiligen Veranstaltungstermin per E-mail.  

(2) Es bestehen keine Lieferbeschränkungen.

3. Rücktritt von der Seminarteilnahme

(1) Sollten Teilnehmer*innen ihre Teilnahme an einer kostenpflichtigen Präsenz-Veranstaltung absagen, so fällt keine Stornogebühr an, wenn die Absagenden Ersatzteilnehmer*innen stellen. Sollte kein*e Ersatzteilnehmer*in gestellt werden, so fallen, soweit die Absage aus Gründen erfolgt, die die Deutsche Stiftung Denkmalschutz nicht zu vertreten hat, bei kostenpflichtigen Seminaren anteilige Teilnehmergebühren an:

- 0 % bei Absage länger als 6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn

- 10 % bei Absage zwischen 6 und 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn

- 50 % bei Absage zwischen 4 und 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn

- 70 % bei Absage zwischen 2 und 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn

- 100 % bei einer Absage innerhalb einer Woche vor Veranstaltungsbeginn

Den Teilnehmern*innen steht der Nachweis frei, dass ein Schaden nicht oder in wesentlich geringerer Höhe angefallen ist. Die gewünschte Stornierung muss schriftlich, per E-Mail oder Fax gegenüber der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erklärt werden (Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Schlegelstr. 1, 53113 Bonn, Fax: 0228 9091-109, E-Mail: denkmalakademie@denkmalschutz.de). Für die Wahrung der Frist ist der Poststempel oder per E-Mail / per Fax das Sendedatum maßgeblich.

(2) Bei kostenfreien Onlineseminaren werden Teilnehmer*innen gebeten, möglichst rechtzeitig abzusagen, damit anderen Teilnehmer*innen die Teilnahme ermöglicht werden kann.

4. Änderungsvorbehalt

(1) Änderungen im Programmablauf von Präsenz- und Online-Veranstaltungen können in Ausnahmefällen erforderlich werden und müssen deshalb vorbehalten bleiben. Sollten Veranstaltungen durch Krankheit von Referenten*innen, durch Unterbelegung oder durch weitere, nicht von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zu vertretende Gründe, etwa gesetzliche/behördliche Beschränkungen/Auflagen, kurzfristig abgesagt werden, entsteht den Teilnehmer*innen nur ein Anspruch auf Rückerstattung bereits gezahlter Kursgebühren. Diese werden unaufgefordert und vollständig zurückerstattet.

(2) Weitergehende oder sonstige Ersatzansprüche sind nach Maßgabe von § 7 Abs. 2 bis 4 und im dort geregelten Umfang ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn den Teilnehmer*innen bereits weitere Kosten, z. B. durch Buchung einer Unterkunft, Anreise o. ä. entstanden sind.

(3) Im Falle erneuter gesetzlicher/ behördlicher Einschränkungen/ Auflagen oder krankheitsbedingter aufgrund eines Pandemie-Geschehens und der daraus folgenden Nichtdurchführbarkeit von Präsenz- oder Online-Seminaren, ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz nach § 315 BGB dazu berechtigt, eine ursprünglich als Präsenz-Seminar geplante Veranstaltung als Online-Seminar durchzuführen sowie eine Online-Veranstaltung zu verschieben. Eine Anpassung oder teilweise Rückerstattung der Teilnahmegebühr erfolgt in diesem Fall nicht.

5. Urheberrecht

Gegebenenfalls ausgegebene Seminarunterlagen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht – auch nicht auszugsweise – ohne Einwilligung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz vervielfältigt werden. 

6. Gewährleistung

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz haftet für Sach- und Rechtsmängel nach den hierfür geltenden gesetzlichen Vorschriften. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist 12 Monate.

7. Haftung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

(1) Soweit in diesen Vertragsbedingungen nichts Abweichendes geregelt ist, bestimmt sich die Haftung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ausschließlich nach den in dieser Ziffer genannten Bestimmungen. Dies gilt auch für die Haftung und Gewähr der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen in gegebenenfalls zur Verfügung gestellten Seminarunterlagen. Unabhängig davon, werden sämtliche Seminarunterlagen nach bestem Wissen und Kenntnisstand erstellt.

(2) Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz haftet für Schäden der Teilnehmer*innen, sofern diese Schäden auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz oder Angestellten/ Erfüllungsgehilfen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz beruhen. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und bei der Verletzung von Leben, Körper

oder Gesundheit. Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren Schaden begrenzt, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche der Teilnehmer*innen aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Wesentliche Vertragspflichten sind alle Pflichten, deren Erfüllung Voraussetzung für die Durchführung des Vertrages sind und auf deren Erfüllung die Teilnehmer*innen vertrauen und auch vertrauen dürfen.

(3) Die vorbezeichneten Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

(4) Die vorbezeichneten Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit die Deutsche Stiftung Denkmalschutz einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit einer Sache übernommen hat. Das gleiche gilt, soweit die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Teilnehmer*innen eine Vereinbarung über die Beschaffenheit der Sache getroffen haben. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

7. Freistellung

Sollte das Seminar in Räumlichkeiten eines Dritten durchgeführt werden und es aufgrund eines schuldhaften Verhaltens der Teilnehmer*innen zu Beschädigungen des Eigentums des Dritten kommen, stellen die Teilnehmer*innen die Deutsche Stiftung Denkmalschutz von etwaigen Ersatzansprüchen des Dritten auf erstes Anfordern frei.

9. Weitere Bestimmungen für Online-Seminare

(1) Die Anmeldung für Online-Seminare erfolgt, außer in Fällen des § 4 Abs. 3, ausschließlich online unter www.denkmalakademie.de/online-vortraege. Vor der Durchführung des Online-Seminars erhalten die Teilnehmer*innen eine Mitteilung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz über die erforderlichen technischen Voraussetzungen hinsichtlich der Teilnahme an dem Online-Seminar. Es liegt in dem Verantwortungsbereich der Teilnehmer*innen das Vorhandensein der technischen Voraussetzung vor Beginn des Seminars zu prüfen und diese sicherzustellen. Die Haftung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für technischen Schwierigkeiten/ Systemausfälle bei der Durchführung des jeweiligen Online-Seminars bestimmt sich ausschließlich nach den Bestimmungen der Ziffer 7. Im Fall der Absage eines kostenlosen Online-Seminars stehen den Teilnehmer*innen keine Ersatzansprüche zu.

(2) Erfüllungsort für Online-Seminare ist der Routerausgang („Richtung Internet“) der Deutschen Stiftung Denkmalschutz oder des von ihr zur Durchführung der Online-Seminare eingesetzten Dritten.

10. Gerichtsstand

Der allgemeine Gerichtsstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist Bonn. Sofern es sich bei den Teilnehmer*innen um Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen den Teilnehmer*innen und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz Bonn.

11. Auskunft

Auskunft erhalten Sie bei: Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Schlegelstraße 1, 53113 Bonn, Tel. 0228 9091-426 denkmalakademie@denkmalschutz.de, www.denkmalakademie.de

12. Widerrufsbelehrung

(1) Verbraucher*innen haben bei Abschluss eines Fernabsatzgeschäfts grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht, über das die Deutsche Stiftung Denkmalschutz nach Maßgabe des gesetzlichen Musters nachfolgend informiert. In Absatz (2) findet sich ein Muster-Widerrufsformular. In Absatz (3) ist geregelt, dass das Widerrufsrecht erlischt, wenn wir Sie hierüber aufklären und vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnen.

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Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angaben von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Schlegelstr. 1, 53113 Bonn, Telefon: 0228 9091-426, Fax: 0228 9091-109, E-Mail: denkmalakademie@denkmalschutz.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstige Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrages bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Erlöschen des Widerrufsrechts

Das Widerrufsrecht erlischt bei Verträgen über die Erbringung von Dienstleistungen, die den Verbraucher zur Zahlung eines Preises verpflichten, mit der vollständigen Erbringung der Dienstleistung, wenn der Verbraucher vor Beginn der Erbringung

a) ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Unternehmer mit der Erbringung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt,

b) bei einem außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Vertrag die Zustimmung nach Buchstabe a auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt hat und

c) seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung durch den Unternehmer erlischt.

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(2) Über das Muster-Widerrufsformular informiert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz nach der gesetzlichen Regelung wie folgt:

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Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular

aus und senden Sie es zurück.)

— An Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Schlegelstr. 1, 53113 Bonn, Telefon: 0228 9091-426, Fax: 0228 9091-109, E-Mail: denkmalakademie@denkmalschutz.de:

— Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag

über den Kauf der folgenden Waren (*)/ die Erbringung der folgenden

Dienstleistung (*)

— Bestellt am (*)/erhalten am (*)

— Name des/der Verbraucher(s)

— Anschrift des/der Verbraucher(s)

— Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

— Datum

(*) Unzutreffendes streichen 

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(3) Wenn Sie sich bei uns für ein Seminar anmelden, weisen wir Sie im Anmeldeformular an entsprechender Stelle gesondert auf das Erlöschen des Widerrufsrechts im Falle einer Anmeldung weniger als 14 Tage vor dem Seminar hin. Ihre Kenntnis davon müssen Sie mit Ankreuzen des Kontrollkästchens bestätigen. Mit der Abgabe Ihrer Vertragserklärung stimmen Sie ausdrücklich zu, dass die Ausführung des Vertrags in diesem Fall vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt und Ihr Widerrufsrecht damit erlischt.

13. Alternative Streitbeilegung gemäß Art.14 Abs.1ODR-VO und § 36 VSBG

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die unter https://ec.europa.eu/consumers/odr abrufbar ist. Sie können uns unter denkmalakademie@denkmalschutz.de kontaktieren. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.

14. Schlussbestimmungen

(1) Auf Verträge zwischen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und den Teilnehmer*innen findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Die gesetzlichen Vorschriften zur Beschränkung der Rechtswahl und zur Anwendbarkeit zwingender Vorschriften insbes. des Staates, in dem die Teilnehmer*innen als Verbraucher*innen ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, bleiben unberührt.

(2) Sollte eine Bestimmung des Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder werden oder der Vertrag eine Lücke enthalten, wird hierdurch die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt. Die Regelungen dieses Abs. 2 beinhalten keine bloße Beweislastumkehr, sondern schließen die Anwendung des § 139 BGB aus. Im Fall einer Lücke gilt diejenige wirksame und durchführbare Bestimmung als vereinbart, die dem rechtlichen und wirtschaftlichen Ziel dieses Vertrages am nächsten kommt.

(3) Mündliche Nebenabsprachen sind nicht getroffen worden. Änderungen, Ergänzungen sowie die Aufhebung dieses Vertrags oder seiner Bestandteile bedürfen mindestens der Textform. Dies gilt auch für eine Änderung dieser Klausel selbst. Im Einzelfall getroffene, individuelle Vereinbarungen mit den Teilnehmer*innen (einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben in jedem Fall Vorrang vor den Regelungen dieses Vertrags (§ 305b BGB). Für den Inhalt derartiger Vereinbarungen ist, vorbehaltlich des Gegenbeweises, ein schriftlicher Vertrag bzw. eine schriftliche Bestätigung der Teilnehmer*innen maßgebend.

(4) Hinweise auf die Geltung gesetzlicher Vorschriften haben nur klarstellende Bedeutung. Auch ohne eine derartige Klarstellung gelten daher die gesetzlichen Vorschriften, soweit sie in diesem Vertrag nicht unmittelbar abgeändert oder ausdrücklich ausgeschlossen werden.

Stand: September 2022

Ansprechpartner

DenkmalAkademie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

0228 9091-426


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