Presse

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12.04.2024 – Brandenburg

Authentische Zeugnisse aus NS- und DDR-Zeit heute wichtiger denn je

Kurzfassung: Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) fordert eine breite öffentliche Diskussion um den Wert des historischen Gebäudekomplexes am Bogensee in Wandlitz. „Sowohl die Goebbels-Villa als auch der Komplex der einstigen Jugendhochschule der FDJ am Bogensee in Wandlitz sind wichtige Zeitzeugen deutscher Geschichte“, so Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der DSD. Die öffentliche Hand - das heißt Bund, Länder und Gemeinden - sind als Denkmaleigentümer in der Pflicht, die Zeugnisse der Geschichte zu erhalten, auch und gerade, wenn sie schwierig sind. Dabei geht es um den Erhalt der Grundsubstanz der Anlage und der architektonischen Ausdrucksformen. Sich der Verantwortung durch Abriss zu entledigen, wäre nach Worten von Skudelny „eine Blamage“. Eine vordergründige, rein ökonomische Betrachtung ignoriert wichtige Parameter wie Abrisskosten und Umweltbelastung in einer Vollemissionsrechnung. Ein zuletzt von Bürgermeister und Landrat vorgeschlagener Lern-, Begegnungs- und Gedenkort rechtfertige das von ihnen geforderte fünfjährige Abrissmoratorium. Erst vor zwei Monaten ist mit dem Abbruch des Generalshotels auf dem BER Flughafen in Berlin-Schönefeld ein einzigartiges Stück deutscher Geschichte zerstört worden. In Erinnerung an diesen letzten unrühmlichen Abriss eines völlig intakten Denkmals fordert Skudelny mit Blick auf Bogensee: „Ein zweites Generalshotel darf es nicht geben!“

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09.04.2024 – Berlin

Große Zuwendung der dänischen Villum Foundation – Teil der VELUX FOUNDATIONS an die DSD

Eine Spende der dänischen Villum Foundation – Teil der VELUX FOUNDATIONS – in Höhe von 2,825 Millionen Euro ermöglicht der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) die Restaurierung der charakteristischen blauen Fenster an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin zu unterstützen.

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04.04.2024 – Jugend , Rheinland-Pfalz

Fluthilfecamp der Jugendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erneut im Ahrtal

Nach dem großen Erfolg des Fluthilfecamps der Jugendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) im Ahrtal 2023 wird in diesem Sommer die großangelegte Hilfsaktion erneut stattfinden. Von Samstag, den 8. Juni 2024 bis zum Sonntag, den 23. Juni 2024 reisen wiederum über 300 aktive und ehemalige Teilnehmer des DSD-Projektes Jugendbauhütten, dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) in der Denkmalpflege, aus dem ganzen Bundesgebiet an. Sie setzen sich erneut in ihrer Freizeit zum Aufbau der von der Jahrhundertflut 2021 schwer beschädigten historischen Bauten der Ahrregion ein. „Kulturgut in GefAHR! Wir helfen weiter“, lautet das Motto des zweiwöchigen Einsatzes.

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19.04.2024 – Nordrhein-Westfalen

Übergabe an die Stiftung „Kleines Bürgerhaus“ in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 

Am 22. April 2024 übergibt Lars Friedrich, Vorsitzender des Heimatvereins Hattingen um 11.00 Uhr im Beisein von Bürgermeister Dirk Glaser und Bianca Kramer von der Unteren Denkmalbehörde den Schlüssel des als „Bügeleisenhaus“ bekannten Denkmals Halderplatz 1 in Hattingen/Ruhr an Dr. Fred Kaspar, den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung „Kleines Bürgerhaus“. Mit der Unterzeichnung des Schenkungsvertrages zwischen dem Hattinger Heimatverein und der Stiftung „Kleines Bürgerhaus“ in der Treuhandschaft der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) Anfang des Jahres wurde bereits der wichtigste Schritt in eine gesicherte Zukunft für das Baudenkmal getan. Der 1921 gegründete Heimatverein Hattingen übernahm das Haus am Haldenplatz und die ehrenamtliche Fürsorge dafür 1953 und war seit 1962 Träger des dort eingerichteten Museums. Mit der Übergabe an die Stiftung soll die notwendige Instandhaltung des Denkmals sowie die öffentliche Zugänglichkeit an Wochenenden und Feiertagen sowie im Rahmen von Führungen gesichert werden. Für die Betriebskosten haben Stadt und stadtnahe Institutionen ihre dauerhafte Unterstützung zugesagt.

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18.04.2024 – Jugend , Nordrhein-Westfalen , Rheinland-Pfalz

Junger Tischler aus Baden-Württemberg kommt wieder ins Ahrtal

Jules Rippmann kennt sich mit Fachwerk aus. Der gelernte Tischler arbeitet in einer Zimmerei in Heidelberg. Rippmann ist über sein Freiwilliges Soziales Jahr in der Jugendbauhütte Lübeck ans Handwerk gekommen. „Als ich von der Schule kam, hatte ich großes Interesse aber keinen direkten Bezug zum Handwerk. Das Jahr in der Jugendbauhütte war da ein idealer Einstieg und eine wegweisende Entscheidung in meinem Leben“, sagt er über seine Zeit in Lübeck. 2023 war er als Anleiter Teil des Fluthilfecamps der Jugendbauhauhütten. Eine Erfahrung, die ihn so beeindruckt hat, dass er auch in diesem Jahr wieder ins Ahrtal reisen wird, um dort einige der über 300 Freiwilligen beim Wiederaufbau von der Flut zerstörter historischer Bauten fachlich anzuleiten. „Es ist immer ein tolles Gefühl, Menschen zu helfen, die deine Expertise benötigen. Außerdem macht die Arbeit in Gruppen von ehrenamtlichen Helfern viel Spaß, weil die Motivation der Beteiligten sehr hoch ist“, erläutert Rippmann seine Beweggründe, ein weiteres Mal am Fluthilfecamp der Jugendbauhütten teilzunehmen.

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18.04.2024 – Jugend , Thüringen

Freiwillig für den Denkmalschutz

Mit einem Festakt am Freitag, den 26. April 2024 ab 11.00 Uhr begeht die Jugendbauhütte Mühlhausen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) in Trägerschaft der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste e.V. (ijgd) in der Stadtbibliothek Jakobikirche, St. Jakobi 1 in 99974 Mühlhausen ihr 20-jähriges Jubiläum.

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17.04.2024 – Bayern

Die Turmstube wird in diesem Jahr statisch gesichert

Eine Rissbildung in der Turmstube der St. Martinskirche in Memmingen zwingt zum Handeln. Die von der Rissbildung betroffene Wand liegt nicht auf ganzer Wandlänge auf dem tragenden Balken auf. Für die statische Sicherung der Längswand stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) daher 6.164 Euro zur Verfügung. Die bereits in der Liste der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgütern verzeichnete St. Martinskirche gehört seit 2015 zu den über 590 Projekten, die die private DSD dank Spenden, Erträgen ihrer Treuhandstiftungen sowie Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte. Bislang reichte die DSD rund 440.000 Euro für Maßnahmen am Dach und am Turmkreuz, für statische Maßnahmen und die Inventarrestaurierung an diesem ortsbildprägenden Denkmal aus.

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16.04.2024 – Jugend , Rheinland-Pfalz

Ehemalige Synagoge in Dernau ist wieder Teil des Fluthilfecamps

Noch vor einem Jahr waren die meisten Gefache der ehemaligen Synagoge in Dernau, einer einst schmucken kleinen Fachwerkhofanlage, leer. Die Flut im Jahr 2021 hatte das Bauwerk schwer getroffen und beschädigt. Stück für Stück hatte das 2022 durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ins Leben gerufene Mobile Team Fluthilfe der Jugendbauhütten damit begonnen den durchweichten Putz abzuschlagen und die darunter zum Vorschein kommenden vielen schadhaften Stellen am Fachwerk des Gebäudes instand zu setzen. Während des Fluthilfecamps 2023 bauten 10 engagierte Teilnehmer des Camps wieder eine Lehmstakendecke nach historischem Vorbild ein und brachten damit die Instandsetzung des Baus ein ganzes Stück voran.

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11.04.2024 – Bayern

Deutsche Stiftung Denkmalschutz und Stadt starten gemeinsame Spendenkampagne

Am Donnerstag, den 11. April 2024 um 14.00 Uhr startet bei einem Presse- und Fototermin direkt am Turniergebäude in Bad Kissingen die gemeinsame Spendenkampagne „Das Turniergebäude in Bad Kissingen braucht Ihre Hilfe!“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) und der Stadt Bad Kissingen. Denn das für die Geschichte von Bad Kissingen bedeutende Bauwerk ist akut bedroht. Das Denkmal verdient bürgerschaftliches Engagement. Deswegen wollen Stadt und DSD das Bewusstsein für den Schatz der Stadt bei dem Termin schärfen und zugleich großflächig dazu motivieren, bei der Erhaltung und Sanierung der historischen Kostbarkeit finanziell mitzuhelfen.

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11.04.2024 – Rheinland-Pfalz

Teilnehmer des Fluthilfecamps der Jugendbauhütten arbeiten im Juni 2024 im Ahrtal an 20 Bauwerken

Auch drei Jahre nach der Flut im Ahrtal bietet sich vielerorts immer noch ein trauriger Anblick. Auch wenn gerade flussabwärts einige Orte bereits wieder recht aufgeräumt wirken, ist an zahlreichen Bauten weiterhin noch viel zu tun. Der Schieferbruchsteinbau der historischen Lohmühle in Kreuzberg an der Mittelahr gehört dazu. Er wirkt verlassen. Die 1807 errichtete Mühle mahlte einst Eichenlohe als pflanzliches Gerbmittel für die Gerbereien im Umkreis und wurde noch bis in die 1950er Jahre zum Mahlen von Getreide genutzt. Mehr als die Hälfte des einst sehr großen Mühlenkomplexes, der sich im Besitz der Familie von Boeselager befindet, ist der Flut im Jahr 2021 zum Opfer gefallen. Der Rest des Gebäudes, das noch immer eine gut erhaltene Mühlentechnik nebst Wasserrad und Mühlgräben im Außenbereich beherbergt, soll nun aus dem Dornröschenschlaf erwachen.

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Pressesprecherin

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Ansprechpartner

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Leitung Pressestelle

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