29.08.2013 – Presse , Tag des offenen Denkmals , Nordrhein-Westfalen

Besonderes in Nordrhein-Westfalen am Tag des offenen Denkmals

Großes Besuchsangebot und viele Attraktionen

Kurzfassung: Am Sonntag, den 8. September 2013 sind in Nordrhein-Westfalen rund 1.100 Denkmale am Tag des offenen Denkmals geöffnet. Zu den Besonderheiten gehören unter anderem das Dreischeibenhaus in Düsseldorf, die Stadthalle in Düren, die Bunkerkirche St. Sakrament in Düsseldorf-Heerdt, der Luftschutzraum in Kerpen Horrem und die Bonifatiuskirche in Münster. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert den Tag des offenen Denkmals, die wohl größte Kulturveranstaltung in Deutschland, bundesweit seit 1993. Weitere Infos zum Programm unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Die Bunkerkirche St. Sakrament in Düsseldorf-Heerdt © Andreas Bluhm

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Langfassung: Das Dreischeibenhaus in der August-Thyssen-Straße 1 in 40221 Düsseldorf Stadtmitte gehört am Tag des offenen Denkmals, dem 8. September 2013, zu den Besonderheiten der zu besichtigenden Denkmale in Nordrhein-Westfalen. Am Denkmaltag ist das Gebäude, das derzeit modernisiert wird, von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr zugänglich. Der ursprünglich für die Phoenix-Rheinrohr AG errichtete Verwaltungsbau wurde 1960 fertiggestellt. Das wohl berühmteste deutsche Hochhaus der 1960er Jahre wird Ende 2013 wiedereröffnet.

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Eine weitere Besonderheit ist die 1955 von Professor Hans Mehrtens errichtete Stadthalle in der Bismarckstraße in 52351 Düren mit ihrem zurückhaltenden, für die 1950er Jahre charakteristischen schlichten Stil. Architektonisch ist das Gebäude insbesondere interessant wegen des sechseckigen, versetzt angeordneten großen Saals. Nachdem die Stadthalle vor einigen Jahren als Veranstaltungsort aufgegeben wurde und verschiedene Nutzungskonzepte nicht realisiert werden konnten, ist der Bau zunehmend dem Verfall ausgesetzt. Am Denkmaltag ist die Stadthalle von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr zu besichtigen.

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Die Bunkerkirche St. Sakrament am Pastor-Klinkhammer-Platz 1 in 40549 Düsseldorf-Heerdt ist ein aus einem viergeschossigen Luftschutzhochbunker herausgesprengter und zur Kirche umgewandelter Bau. Seit 2002 ist sie ein Ort der Begegnung und Mahnung zum Gedenken der Opfer aller Bombenkriege. Eine Dauerausstellung erinnert an die "Glaubenszeugen der NS-Zeit 1933-45 in Düsseldorf". Vom Bunker sind originale, etwa sieben Quadratmeter große Bunkerschutzkabinen erhalten, deren Mobiliar rekonstruiert wurde. Der Bunker bot 2.300 Menschen Platz. Am Tag des offenen Denkmals ist die Kirche von 8.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet, Führungen finden alle zwei Stunden von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr statt.

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In 50169 Kerpen-Horrem ist der Luftschutzraum im Höhenweg 35-37 beim Adolf-Kolping-Berufskolleg zu Führungen von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet. Die zivile Luftschutzanlage aus dem Zweiten Weltkrieg ist im Originalzustand mit acht Räumen zur Unterbringung von Personen und drei Funktionsräumen (Sanitäts- und Sanitärräume) erhalten mit Sitzbänken, Kofferablagen und Platzbeschriftungen.

<img src="https://www.denkmalschutz.de/fileadmin/_migrated/RTE/RTEmagicC_29.png.png" data-htmlarea-file-uid="41" data-htmlarea-file-table="sys_file" txdam="6178" height="399" width="300" alt="" />© Wolfgang Wegener/LVRAmt für Bodendenkmalpflege im Rheinland

Die Bonifatiuskirche im Cheruskerring 19 in 48147 Münster wurde 1964 errichtet und 2005 zusammen mit dem Pfarrzentrum zu einem Verlagsgebäude umgenutzt. Ein unbequemer Prozess für die Gemeinde. Führungen zwischen 13.00 Uhr und 18.00 Uhr ermöglichen einen Blick in das ansonsten nicht zugängliche Gebäude.

<img src="https://www.denkmalschutz.de/fileadmin/_migrated/RTE/RTEmagicC_27.png.png" data-htmlarea-file-uid="40" data-htmlarea-file-table="sys_file" height="199" width="300" alt="" />© Stadt Münster, städt. Denkmalbehörde

Weitere Informationen zum Programm unter www.tag-des-offenen-denkmals.de