11.09.2019 – Berlin

Gethsemanekirche in Prenzlauer Berg feiert das Ende der Außensanierung

Gethsemanekirche in Prenzlauer Berg © Joachim Liebe

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Gethsemanekirche in Prenzlauer Berg © Joachim Liebe

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Innenraum der Gethsemanekirche in Prenzlauer Berg © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Schabe

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Hier fand der Gottesdienst zur Eröffnung der ersten freigewählten Volkskammer der DDR statt

Den Abschluss der Außensanierung an der Gethsemanekirche in Prenzlauer Berg feiert die Gemeinde mit Wortbeiträgen, Chor- und Klaviermusik am Samstag, den 14. September 2019 um 16.00 Uhr im Beisein von Senatsbaudirektorin Regula Lüscher. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD), die Dr. Astrid Wokalek vom Ortskuratorium Berlin vertritt,  konnte für die Restaurierung der Außenfassade und des Turms sowie die Instandsetzung von drei Glasmalereifenstern in der Chorapsis seit 2014 dank zweckgebundener Spenden der Beck’schen Stiftung sowie der Lotterie GlücksSpirale insgesamt 137.000 Euro zur Verfügung stellen.

Die Gethsemanekirche liegt in der Nähe des U- und S-Bahnhofs Schönhauser Allee. Durch ihre diagonale Ausrichtung auf dem Grundstück bildet ihr weithin sichtbarer Turm den Endpunkt der Sichtachsen sowohl der Stargarder wie der Greifenhagener Straße. Errichtet wurde der Mauerwerksbau mit Klinkerfassade zwischen 1891 und 1893 nach Plänen des Königlichen Baurats August Orth. Finanziell unterstützt wurde die Gemeinde dabei vom Berliner Kirchbauverein.

Die politischen Ereignisse im Herbst 1989 machten die Gethsemanekirche über die Grenzen Berlins und Deutschlands hinaus zu einem Symbol für die friedliche Revolution in der DDR. Hier wurden Mahnwachen, Demonstrationen rund um die Kirche und der Gottesdienst zur Eröffnung der ersten freigewählten Volkskammer abgehalten.