11.10.2017 – Brandenburg

Schlossparks in Brandenburg vorerst geschlossen

Sturmschaden im Park am Sudermannhaus in Blankensee © Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Sturmschaden im Park am Sudermannhaus in Blankensee © Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Sturmschaden im Park am Schloss Dahlwitz in Hoppegarten © Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Sturmschaden im Park am Schloss Dahlwitz in Hoppegarten © Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Xavier war kein Gartenfreund

Der Sturm Xavier hat seine Spuren auch in den Parks in Brandenburg hinterlassen. So sind allein in den Parks von Dahlwitz-Hoppegarten, Groß Rietz, Blankensee, Wiepersdorf, Fürstlich Drehna, Altdöbern, Großkmehlen, Lieberose und Steinhöfel mindestens 30 große Bäume umgestürzt oder gebrochen. Regelrechte Schneisen führen durch die baumbestandenen Parkbereiche, Wege sind teilweise unterspült. Da einige der umgestürzten Bäume teilweise noch in anderen Baumkronen verhakt sind und nicht alle Schäden auf Anhieb sichtbar sind, wurden die genannten Parks bis auf weiteres aufgrund mangelnder Verkehrssicherheit zumindest bis Ende des Monats gesperrt. Auch der Park von Schloss Reichenow darf nicht außerhalb des Wegenetzes genutzt werden.

Entsprechende Beschilderungen sind bereits bzw. werden angebracht, wie Juliane Lehmphul, Landschaftsarchitektin bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, mitteilt. Wenn eine genaue Schadensermittlung erfolgt ist, werden nach den Aufräumungsarbeiten auch die Maßnahmen zur Wiederherstellung geplant. Die großenteils in den letzten Jahren nicht zuletzt von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit großem Aufwand wiederhergestellten historischen Parkanlagen sollen baldmöglichst wieder den Besuchern zugänglich sein. Dass es gerade viele große und alte Bäume getroffen hat, ist für die Landschaftsarchitektin ein besonderer Verlust. Lehmphul rechnet mit ersten Kosten von 25.000 bis 30.000 Euro – damit war Xavier kein Gartenfreund.