30.04.2020 – Sachsen-Anhalt

St. Laurentius in Wanzleben-Börde erhält weiteren DSD-Fördervertrag

St. Laurentiuskirche in Wanzleben-Börde © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Wegner

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St. Laurentiuskirche in Wanzleben-Börde © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Wegner

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Detail an der St. Laurentiuskirche in Wanzleben-Börde © Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Wegner

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Die DSD ist ein verlässlicher Partner

2016 unterstützte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) die Fußbodenarbeiten im Schiff der St. Laurentiuskirche in Wanzleben-Börde und 2018 die Fassadensanierung von Chor und nördlichem Kirchenschiff mit insgesamt 70.000 Euro. Und die DSD bleibt weiter dran! In diesem Jahr stellt sie dank ihres Stiftungsfonds Dorfkirchen weitere 30.000 Euro für die Mauerwerkssanierung an der Südseite des Kirchenschiffs, der Sakristei und des Turmanschlusses zur Verfügung. Damit leistet die DSD auch ihren Beitrag zur Planungssicherheit für die Bauherren, ihre Architekten und hochqualifizierten Handwerksbetriebe, um diese wichtigen Arbeitsplätze erhalten zu helfen. St. Laurentius gehört zu den knapp 590 Objekten, die die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank Spenden, den Erträgen ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Glücks-Spirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Sachsen-Anhalt fördern konnte.

Die Laurentiuskirche steht im Ortskern von Seehausen. Der Chor stammt vermutlich noch aus dem 14. Jahrhundert. Freilich wurde der Bau im 16., 17. und 19. Jahrhundert verändert. Die Hallenkirche hat ein kurzes Langhaus, einen 1511 angefügten querrechteckigen Turm und einen Chor mit Rippengewölbe. Nachdem die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kirche mehr und mehr verwahrloste, musste 1974 der baufällige Dachstuhl abgebaut werden. 1991 konnte die Kirchengemeinde zunächst die Sakristei wieder aufbauen und 1997 den Turm im Inneren sanieren. 2011 wurde das Turmdach instandgesetzt, und 2012 gelang es nach fast 40 Jahren als Ruine dem Kirchenschiff ein neues Dach aufzusetzen. Es wurden neue Fenster eingebaut, Teile des Mauerwerks saniert und schließlich der Fußboden neu eingebracht.