20.11.2020 – Baden-Württemberg , Bayern , Berlin , Brandenburg , Bremen , Hamburg , Hessen , Mecklenburg-Vorpommern , Niedersachsen , Nordrhein-Westfalen , Rheinland-Pfalz , Saarland , Sachsen , Sachsen-Anhalt , Schleswig-Holstein , Thüringen

Hilfe für 24 „Schöne vom Lande“

Monumente Dezember 2020

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche Stegelitz in Flieth in Brandenburg. Wörtlich heißt es: "Die stattliche Kirche steht unmittelbar an der Dorfstraße der brandenburgischen Ortschaft. Mit der nachträglich eingewölbten Decke ist sie ein architektonisches Unikat der Uckermark und verfügt zudem über eine reiche Ausstattung.“

Foto: R. Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche Garrey in Rabenstein-Fläming in Brandenburg. Wörtlich heißt es: „Die Sanierung vom Dach, Fassaden und dem Innenraum der Dorfkirche von Garrey förderte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 2015 und 2016 – abgeschlossen wurde die umfassende Restaurierung 2017. Das reizvolle Ensemble von Altem Schulhaus, der Schmiede und dem Feldstein-Saalbau aus dem 14. Jahrhundert konnte erhalten werden.“

Foto: R. Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die ehemalige Gutskapelle Temnitzquell Darsikow in Brandenburg. Wörtlich heißt es: „Das Darsikower Feld- und Ziegelsteinkirchlein aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verfiel. Mit dem Kauf der Kirche und der Gründung eines Fördervereins 2009 startete eine Dorfbewohnerin die Rettung des kleinen Gotteshauses. Zunächst förderte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) die Sanierung des Daches. Dank der Schweizer Symphasis Stiftung, zwei Treuhandstiftungen der DSD sowie der Jugendbauhütte Brandenburg-Berlin konnte die Kirche von 2011 bis 2017 denkmalgerecht saniert werden.“

Foto: M.L. Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Evangelische Dorfkirche Blankenburg in Berlin. Wörtlich heißt es: „Hinter dem Gerüst verbirgt sich eine spätromanische Saalkirche. Sie ist Teil des historischen Dorfkerns von Blankenburg. Errichtet wurde die Kirche Mitte des 13. Jahrhunderts. An der Westseite wurde Anfang des 15. Jahrhunderts ein quadratischer Turm aus Feldsteinen mit spitzbogigem Westportal angefügt – etwas später brachte man einen barocken Aufsatz mit Turmbekrönung an. Das heutige Erscheinungsbild ist von steinsichtigen Außenwänden und großen Fenstern geprägt. Momentan unterstützt die DSD eine umfassende Instandsetzung der Außenfassade. Die Förderung einer erforderlichen Innenputzsanierung folgt, da durch falsch behandelte Wände hier in der Vergangenheit akute Schäden entstanden sind.“

Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Schabe

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche Bürgeln in Cölbe in Hessen. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Die Alte Kirche Bürgeln steht inmitten eines gepflegten Kirchgartens im historischen Ortskern. In den 1970er-Jahren rettete sie der Förderkreis Alte Kirchen e.V. vor dem Abriss und markierte den Start für eine kulturelle Nutzung. Jahre später bedrohen Setzrisse und Feuchtigkeit das Kleinod mit 900 Jahren Baugeschichte. Dank der Mittel der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wurde eine denkmalgerechte Sanierung durchgeführt: Der Kulturverein Alte Kirche Bürgeln e.V. kann wieder kulturelle Pläne schmieden.“

Foto: R. Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Fachwerkkirche in Gardelegen-Dannefeld in Sachsen-Anhalt. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Um 1900 wurde die barocke Kirche in Gardelegen-Dannefeld umgebaut: die seitlichen Emporen sowie tragende Holzstützen wurden entfernt. Zuletzt drohte die Kirche sogar einzustürzen. Mit Hilfe des Stiftungsfonds Dorfkirchen der DSD wurde die Westwand des Kirchturms 2019 wieder in Fachwerk ausgeführt, um die Kirche zu retten.“

Foto: R. Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche Landow auf Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Die Dorfkirche von Landow ist fast 700 Jahre alt. Sie liegt auf der Europäischen Route der Backsteingotik und ist zugleich eine der ältesten Fachwerkkirchen Norddeutschlands. Im 16. Jahrhundert wurde der Bau mit Backstein ummauert. Durch die Verlagerung der Verkehrswege auf der Insel Rügen wanderte das Dorf in die Peripherie und die Kirche zerfiel. Erst in den 1980er Jahren führten Bürger erste Notreparaturen durch. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hilft seit 2002 dieses Kleinod zu retten.“

Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche in Anklam-Bargischow in Mecklenburg-Vorpommern. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Die Kirche liegt idyllisch inmitten des kleinen Dorfes Bargischow. Luftfeuchtigkeit und vor allem durchdringende Nässe setzten dem Gebälk und Mauerwerk der Kirche zu. Mit fortlaufenden Fördermaßnahmen unterstützt die Stiftung seit 2016 die Rettung des bauhistorisch herausragenden Sakralbaus, der erstmals um 1300 errichtet wurde. Mit der Kombination aus Feld- und Backsteinen sowie der Architektur aus Westturm, kurzem Langhaus und rechteckigem Chor ist sie eine typische vorpommersche Dorfkirche.“

Foto: R. Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche in Lohmen in Mecklenburg-Vorpommern. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Die Dorfkirche von Lohmen ist ein mittelalterlicher Feldsteinbau des 13. Jahrhunderts. Besonders der Innenraum beeindruckt mit wunderschönen Wand- und Gewölbemalereien. Diese restaurierten Schätze sind bedroht: Die Dachkonstruktion fault, die Dachdeckung und die Wandanschlüsse müssen saniert werden. Die DSD unterstützt die aufwendigen Bauarbeiten, die die Kirche jetzt vor dem Verfall retten.“

Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Siebert

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche in Iven in Mecklenburg-Vorpommern. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Die Dorfkirche von Iven mit Holzturm und achteckigem Helm liegt im Osten Vorpommerns. Die schlichte Erscheinung des Findlingsbaus lässt den prächtigen Innenraum nicht vermuten: Neben einer ornamental bemalten Balkendecke aus dem 18. Jahrhundert wird beim Betreten eine kostbare, barocke Ausstattung sichtbar. Die DSD unterstützte 2019 Sanierungsmaßnamen am Dach und den Außenwänden, um die seltenen Schätze zu bewahren.“

Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche Lausa in Belgern-Schildau in Sachsen. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Die Außenhülle war grün vor Algen, die Strebepfeiler mit Wasser vollgesogen und im Kircheninnern breitete sich Moos am Kirchengestühl aus. Der Grundwasserfluss hatte sich geändert und setzte das Gemäuer wie im Zeitraffer unter Wasser. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz förderte 2015 und 2017 die Innen- und Fassadensanierung der Dorfkirche Lausa. Mit ihrer unverwechselbaren Gestalt, der reichen Ausstattung und hohen Ursprünglichkeit ist sie in der Dahlener Heide eine kunsthistorische Seltenheit, die bewahrt werden konnte.“

Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche in Göhren-Döhlen in Thüringen. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „In exponierter Lage wurde die verputzte Saalkirche zwischen 1749 und 1751 errichtet. Sie erhebt sich auf einem Sockel mit einem umlaufenden Band aus Sandsteinplatten. Die Stiftung beteiligte sich 2017 an den Natursteinarbeiten am Sockel, der sanierungsbedürftig war.“

Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Mertesacker

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche St. Nikolai in Unterwellenborn bei Saalfeld in Thüringen. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Schwamm und Fäule setzten der alten Dorfkirche in Thüringen zu. 2016 und 2017 stellte die DSD Mittel zur Sanierung der Dachkonstruktion und der Altdeutschen Schieferdeckung zur Verfügung. Die verputzte massive Kirche, die 1125 erstmals urkundlich erwähnt wird, birgt im Inneren eine wertvolle Ausstattung: einen Flügelaltar aus dem Jahre 1522, einen reich geschnitzten Orgelprospekt und Chor-Malereien aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts.“

Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Alte Evangelische Kirche in Bornheim in Nordrhein-Westfalen. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Die neoromanische Kirche von 1863 ist der älteste evangelische Kirchenbau im Kirchenkreis Bonn. Auf einer kleinen Anhöhe prägt sie mit der roten backsteinsichtigen Fassade und den gelben Putzbändern das Ortsbild. Im Inneren beeindrucken die ornamentale Schablonenmalerei, der bemalte offene Dachstuhl und die ursprüngliche Ausstattung. Mit Fördermitteln der DSD wurde 2019 die Außenhülle instandgesetzt.“

Foto: R. Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche in Großenaspe in Schleswig-Holstein. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Mit Spenden von Katharina der Großen wurde die barocke Kirche 1769 bis 1771 errichtet. Der oktogonale Backsteinbau mit Mansarddach hat einen schlanken Westturm. Dieser wurde 2020 mit Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert und bildet einen vertikalen Akzent.“

Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Siebert

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche Lübsee in Menzendorf in Mecklenburg-Vorpommern. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Auf Grundmauern aus Granit wurde die Dorfkirche in Lübsee zwischen 1236 und 1263 errichtet. Außen ist eine besondere Bemalung mit roter Quaderung auf weißem Grund erhalten. Innen lassen sich vier Malschichten an Wand- und Gewölbemalerei nachweisen: figürliche Darstellungen genau wie vegetabile. Mit umfangreichen Arbeiten am Dach und Mauerwerk hilft die Stiftung der Kirche, die mit Feuchtigkeit kämpft.“

Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Siebert

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche in Uhlstädt-Kirchhasel bei Rudolstadt in Thüringen. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „1758 entstand am Dorfrand die neue Saalkirche, die 1841 umgestaltet wurde. Von 2015 bis 2019 förderte die DSD Sanierungsmaßnahmen an der barocken Dorfkirche.“

Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Gehrmann

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche in Jesewitz in Sachsen. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Die sächsische Saalkirche stammt im Kern aus dem 12. Jahrhundert und gehört zu den ältesten Kirchenbauten im Eilenburger Kirchenkreis. Seit der Umgestaltung der Kirche im 17. Jahrhundert hat sich kaum etwas verändert. Leider gefährdet Feuchtigkeit den Innenraum und die kostbare barocke Ausstattung. 2017 musste die Kirche wegen herabstürzender Putzbrocken gesperrt werden. Die Stiftung half schon 1999 mit, das wertvolle Kleinod zu bewahren. Aktuell sind Mauerwerks- und Putzarbeiten im Innenraum der Dorfkirche geplant.“

Foto: R. Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche Nieder Seifersdorf in Waldhufen in Sachsen. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Die romanische Dorfkirche in Nieder Seifersdorf: Die Staffelung der Architektur wirkt beeindruckend. Das Innere prägen spätgotische Wandmalereien und eine Bilderbibel. Feuchtigkeit, Salz und Schwamm greifen die Substanz immer wieder an. Eine treuhänderische Stiftung in der Obhut der DSD macht Restaurierungsarbeiten kontinuierlich möglich.“

Foto: M.L. Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche in Osterwohle in Sachsen-Anhalt. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Am südlichen Ortsrand steht die im frühen 17. Jahrhundert barock umgestaltete Dorfkirche Osterwohle. Erbaut wurde sie bereits im 13. Jahrhundert. Mit der vollständig erhaltenen Manierismus-Ausstattung gehört sie zu den bedeutendsten Baudenkmälern Sachsen-Anhalts. Von 1999 bis 2015 setzte sich die DSD für die Sanierung des Dachturms und der Ausstattung ein.“

Foto: R. Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche Salzwedel Dambeck in Dambeck in Sachsen-Anhalt. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Die Feldsteinsaalkirche Dambeck ist im Kirchenkreis Salzwedel ein romanisches Juwel: Sie stammt aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, nur der Turm wurde etwas später angefügt. Bis heute blieb sie fast unverändert – 2016 förderte die DSD die Sanierung des Daches. Ein Jahr später wurde der schmucke Innenraum denkmalgerecht instand gesetzt.“

Foto: R. Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche in Behrenhoff in Mecklenburg-Vorpommern. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Die DSD förderte 2016 die Chorsanierung der Dorfkirche. Die Chor- Wandgemälde aus dem 14. Jahrhundert zeigen die Höllenqualen, den Sündenfall und acht Heilige. Entdeckt und freigelegt wurden sie erst 1897/98 und machen die Kirche zu einem einmaligen Erlebnis in Vorpommern.“

Foto: R. Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Dorfkirche Mecklenburg im Dorf Mecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Erbaut wurde die Kirche von Dorf Mecklenburg um das Jahr 1372. Der schlichte frühgotische Backsteinbau mit quadratischem Turm trägt einen romanischen Rautenhelm mit vier Giebeln: noch heute einmalig in der Region, schon damals ein Novum im mecklenburgischen Kirchenbau. Auch die reiche Innenausstattung ist ein bedeutendes Zeugnis sakraler Baukunst. Die Stiftung förderte zwischen 1992 und 2016 die Innensanierung und die Restaurierung der Ausstattung der Kirche.“

Foto: M.L. Preiss/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Eine dieser beispielhaften Landschönen ist die Pfarrkirche in Dormitz in Bayern. Wörtlich heißt es im Monumente-Magazin: „Die spätgotische Pfarrkirche liegt nördlich von Nürnberg. Laut der Erzdiözese Bamberg ist die Ausstattung eine der hochwertigsten des gesamten Diözesangebietes. 2017 stürzte ein Stück des barocken Freskos von der Decke. Das Turmdachtragwerk weist Fäulnisschäden auf, und die Chorwände und -gewölbe sind stabilisierungsbedürftig. In diesem Jahr starteten Baumaßnahmen, die mit Mitteln der DSD die Dorfkirche und ihre Ausstattung bewahren sollen.“

Foto: Nikolaus Demharter

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Der Adventskalender im Monumente-Magazin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Wie rettet man eine Dorfkirche? „Die Devise heißt von oben nach unten und von außen nach innen. Es wird mit Dach und Dachstuhl begonnen. Dann folgen in der Regel die Außenwände“, fasst es Rainer Mertesacker im kommenden Magazin Monumente der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) zusammen. „Die Sanierung außen dauert oft Jahre – bis eine Kirche auch innen wiederhergestellt ist, manchmal Jahrzehnte. Wichtig ist, den geduldigen Menschen am Ort die Zuversicht für den Baufortschritt zu erhalten. ‚Sie brauchen ab und zu auch etwas für Herz und Auge. Deshalb muss auch einmal eine passende Maßnahme im Innenraum eingeschoben werden, etwa die Restaurierung eines Chorraums, damit das bislang Erreichte auch sinnlich erlebbar wird‘, sagt Mertesacker.“

Ende November erscheint die Weihnachts-Ausgabe von Monumente. Auf Seite 8 bis 19 präsentieren sich 24 Dorfkirchen exemplarisch für die über 2.000 Dorfkirchen, die die spendensammelnde Denkmalschutzstiftung mit Hilfe ihrer rund 200.000 Förderer bislang bewahren half. Ein besonderer Adventkalender also, der auf diese Weise entstanden ist. Hinter den 24 Kalendertürchen lugen gewissermaßen 24 „Schöne vom Lande“ hervor, Herzensanliegen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die kurzen Artikel umreißen in wenigen Zeilen, was mit den Bauwerken geschah und wie die Dorfschönheiten nachhaltig erhalten bleiben.

Namentlich erwähnt werden die Dorfkirche Landow auf Rügen, die in Behrenhoff, die in Iven, die in Lohmen und die im Dorf Mecklenburg, alle in Mecklenburg-Vorpommern wie auch die Dorfkirche Bargischow in Anklam und die Alte Dorfkirche Lübsee in Menzendorf. Dann gehören dazu die thüringischen Dorfkirchen St. Nikolai in Unterwellenborn bei Saalfeld, die Dorfkirche in Göhren-Döhlen und die Dorfkirche Catharinau in Uhlstädt-Kirchhasel bei Rudolstadt. Ferner die Alte Evangelische Kirche in Bornheim, Nordrhein-Westfalen, die Pfarrkirche im bayerischen Dormitz und die Alte Kirche Bürgeln in Cölbe in Hessen. Ferner die ehemalige Gutskapelle Temnitzquell Darsikow, die Dorfkirche Stegelitz in Flieth und die in Garrey in Rabenstein-Fläming, ale drei in Brandenburg. Desweiteren die Fachwerkkirche in Gardelegen-Dannefeld, die Dorfkirchen in Osterwohle und Dambeck in Salzwedel, diese in Sachsen-Anhalt. Schließlich gehören dazu die Dorfkirche Lausa in Belgern-Schildau und die Dorfkirche Nieder Seifersdorf in Waldhufen sowie die Dorfkirche in Jesewitz-Gostemitz, alle drei in Sachsen. Ebenso wie die Katharinenkirche in Großenaspe in Schleswig-Holstein und die Evangelische Dorfkirche Blankenburg in Berlin.