Johanneskirche
Saalfeld, Thüringen
Von indeedous/Wikimedia Commons, Attribution, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28224028

Johanneskirche

Eine Wiese im Chorgewölbe

Die Johanneskirche wurde 1380-1514 unter Mitwirkung von Baumeistern der berühmten böhmischen Parler-Schule errichtet. Sie ist eine der größten Hallenkirchen Thüringens. 1982 entdeckte man im Gewölbe des Chors eine besondere Malerei aus dem 16. Jahrhundert: die Himmelswiese. Mehr als 200 Pflanzen sind dort dargestellt, von denen 80 botanisch bestimmt werden konnten.

1524 wurde die Reformation in Saalfeld eingeführt. Martin Luther besuchte die Stadt mehrfach und war Gast von Kaspar Aquila, einem der bedeutendsten Reformatoren Thüringens. An die Predigten Luthers in St. Johannes erinnert eine Plastik, die sich links neben dem Eingang befindet.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützte 1998 und 2000 die Restaurierung der Fenster im Chor der Kirche.

Spenden Sie jetzt für Sakralbauten

Gotische Halle mit Chorflankentürmen, 1380-1425, Einwölbung 1449-59 und 1514, Restaurierung 1891-94, Förderung 1998, 2000

Adresse:
Kirchplatz
07318 Saalfeld
Thüringen